#5 LICHT

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AUSGABE WINTER 2010: LICHT

Draußen wird es immer dunkler – wir haben mal LICHT gemacht. Die fünfte Ausgabe von FROH! erzählt von Signalraketen und Irrlichtern, von Lebenslichtern, Energiesparlampen und davon, was wir machen, wenn das Licht aus ist. Herausgekommen ist ein Heft, das man unter der Bettdecke lesen kann. Ohne Taschenlampe. > weiter lesen

Unsere Winterausgabe beschäftigt sich mit dem Menschen und seiner Beziehung zum Licht. Licht kann uns krank und aggressiv machen oder gesund und ausgeglichen. Es kann ein Machtinstrument sein, oder ein Medium des Widerstandes. Wir haben mit Menschen gesprochen, die Lampenfieber haben und deshalb lieber im Schatten stehen, und mit Menschen, die ihr Augenlicht verloren haben und trotzdem leuchten. Wir sind auf die Suche nach einer Heiligenerscheinung gegangen und haben uns gefragt, wie die Erde aus dem All aussieht. Mit Rupert Neudeck, dem Gründer von Cap Anamur, haben wir darüber gesprochen, warum Menschen Gutes tun, und mit dem Kriegsfotografen Thomas Dworzak darüber, warum nicht.
Wie immer gibt es viel zu entdecken, z.B. ein Menü das nach Sonnenlicht schmeckt, Geschenke aus Licht, Nächte, die eigentlich keine sind und die lichte Stelle auf dem Kopf des Mannes.

Einige Highlights dieser Ausgabe:

“Hilfe ist immer politisch”
Seit über 30 Jahren organisiert Rupert Neudeck, der Gründer von Cap Anamur, humanitäre Einsätze. Wir haben ihn gefragt, warum Menschen helfen, wie man etwas Aussichtsloses beginnt und damit Erfolg hat, und ob er eigentlich eine Lebensversicherung abgeschlossen hat.

Bergglühen
Wie kann man das Licht fotografieren? Der Fotograf Neil Krug versucht es mit abgelaufenen Filmen und Polaroids, auf denen sich die Sonne zwischen tausenden Staubkörnern verfängt. In den U.S.A macht er gerade mit Shooting von Bands wie My Chemical Romance oder Ratatat von sich reden. Wir haben ihn aber mit einer Strecke von Landschaftsbildern im Heft. Bergglühen war nie schöner!

Wintersonnenwende
Der Schriftsteller Per Olov Enquist ist einem Licht gefolgt. Im Winter 1989 ist er auf Strümpfen durch den isländischen Schneelandschaft gestapft – hinter ihm die Entziehungsanstalt, aus der er ausgebrochen war, und vor ihm, in der Ferne, die beleuchteten Fenster einiger Häuser. Ohne dieses Leitlicht wäre er wohl im Schnee liegen geblieben, das Wunder seines nächsten Romans wäre nicht passiert und Schweden hätte einen seiner bedeutendsten Schriftsteller verloren.

Maria im Wunderland
Für Katholiken war der Besuch von Heroldsbach lange verboten – die Kirche hatte den bayrischen Ort, in dem die Muttergottes erschienen sein soll, auf den Index gesetzt. Gekommen sind trotzdem Tausende. Unsere Autorin hat sich auf die Suche nach einem Wunder gemacht.

Ein Platz an der Sonne
Von Licht wird man nicht satt. Oder doch? Wir haben mit der Sonne gekocht – herausgekommen ist ein Weihnachtsmenü, das nach Sommer schmeckt.

Beitragende dieser Ausgabe

Herzlichen Dank an alle, die an dieser Ausgabe mitgearbeitet haben! Die Beitragenden schenken dem Magazin nicht nur ihre Texte und Bilder, sondern den Lesern auch neue und überraschende Blickwinkel.

Thomas Becker Jahrgang 1977, ist Journalist und lebt in Düsseldorf.
Julius von Bismarck
www.juliusvonbismarck.com
Jahrgang 1983, lebt und arbeitet als Künstler in Berlin. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit der
Wahrnehmung und Manipulation des urbanen Raumes.
Leopold Brötzmann
www.lilligreen.de
Jahrgang 1982, gründete mit Lilli Green den ersten deutschsprachigen Blog für nachhaltiges Design,
gefolgt von einem thematischen Online-Versand
Martin Buchholz
www.martinbuchholz.com
ist evangelischer Theologe und arbeitet als Filmemacher für ARD, ZDF und arte . Im Zweitberuf ist er
als Kabarettist und Liedermacher zu Konzerten unterwegs.
Christian Fahrenbach lebt und arbeitet als freier Journalist in Stuttgart und schreibt unter anderem für brand eins,
dpa und diverse Tageszeitungen.
Dr. Simon Frisch lehrt an der Friedrich-Schiller-Universtität Jena. Sein Forschungsschwerpunkte sind die Nouvelle Vague
und motivorientierte Filmfoschung. Simon Frisch lebt mit seiner Familie in Leipzig.
Carola Hoffmeister arbeitet als freischaffende Journalistin und Autorin in Hamburg für das Deutschlandradio Kultur, die
FAZ oder die NZZ. Ihr Buch Schwarze Schleier, grüne Fahnen mit Reportagen aus dem Iran ist im Juli 2010 im Picus Verlag erschienen.
Uli Knörzer
www.uliknoerzer.com
Jahrgang 1975, ist freischaffender Illustrator. Er lebt und arbeitet in Berlin.
Neil Krug

www.neilkrug.com
lebt und arbeitet als Fotograf und Filmemacher in den USA. Er hat unter anderem für Bands wie Ratatat und Boards of Canada gearbeitet. Sein Pulp Art Book ist soeben bei Nazraeli Press erschienen.
Stefanie Müller-Frank Jahrgang 1977, lebt als Journalistin in Berlin. Sie schreibt Reportagen für Deutschlandradio,
WDR, SWR und die ZEIT. Außerdem ist sie Redakteurin beim Großstadtmagazin NEONLICHT.
Franca Neuburg
www.zenzi-design.de
Jahrgang 1975, lebt mit ihrer Familie in Köln und arbeitet als Illustratorin und Objektdesignerin.
Jules Spinatsch
www.jules-spinatsch.ch
Jahrgang 1964, wurde mit Langzeitprojekten wie „Snow Management“ und „Temporary Discomfort“ international bekannt. Seine Werke wurden u. a. im MoMA (New York) und im Haus der Kunst (München) gezeigt. Von ihm sind u. a. folgende Bildbände erschienen: Highlights International, 2007; Temporary Discomfort,
2005; We will never be so close again, 2000.
Trevor Paglen
www.paglen.com
Jahrgang 1974, arbeitet als Künstler, Schriftsteller und ‚experimenteller Geograf‘. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit den geheimen Aktivitäten des U. S. – Militärs und der U. S. – amerikanischen
Geheimdienste. Seine Bilder wurden u. a. in der Tate Modern (London), im Andy Warhol Museum (Pittsburgh) und im San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) gezeigt.
Alexander Rotsch Jahrgang 1975, studierte Architektur in Weimar und Paris und arbeitet seit neun Jahren als Lighting Designer. Unter seiner Leitung wurde kürzlich die Beleuchtung für die K20 Kunstsammlung NRW
in Düsseldorf fertiggestellt. Er lebt mit seiner Familie in Köln.
Simone Rühle Jahrgang 1979, lebt in Düsseldorf. Sie ist Redakteurin im Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland und schreibt dort hauptsächlich für chrismon plus rheinland.
Jochen Schievink
www.jochenworld.de
ist Illustrator und lebt in Hamburg.
Oliver Schneider
www.royalfamily-designlabor.de
arbeitet als Künstler und Designer in Köln, wo er zusammen mit Ana Motjér das ROYAL FAMILY-designlabor gegründet hat.
Philipp Schneider
www.royalfamily-designlabor.de
Jahrgang 1982, arbeitet seit seinem Diplom an der RWTH bei der ARCH+. Er bearbeitet selbstgewählte
Themen der Architektur im Projekt REALITÄTSOFFENSIVE und ist Teil der Arbeitsgemeinschaft ADDITIV
Pat Manon
www.patmanon.com
Illustrator, arbeitet zusammen mit Stefan Strunden, Künstler und Designer, in Köln.
Jens Tönnesmann Jahrgang 1978, ist Journalist und lebt in Köln. Seine Texte sind in der WirtschaftsWoche, brand eins und Zeit erschienen; außerdem leitet er die Lehrredaktion der Kölner Journalistenschule.
Guiseppe Vitucci
www.vitucci.biz
lebt und arbeitet als Kommunikationsdesigner in Berlin.
Dr. Uwe Vetter Jahrgang 1956, lernte sein Handwerk im Gemeindepfarramt in Wuppertal und London und im christlichjüdischen Austausch am JTSA in NewYork. Seit 2003 leitet er an der Johanneskirche in
Düsseldorf die Citykirchenarbeit.
Oliver Wnuck Jahrgang 1980, ist Politikwissenschaftler und lebt in Berlin. Derzeit arbeitet er für den Ökumenischen
Rat der Kirchen als Menschenrechtsbeobachter im Westjordanland.

Unterstützes Projekt

Lichtblicke
50 Cent pro verkaufter Ausgabe spenden wir für die Arbeit der Grünhelme im Kongo. Der Kongo leidet unter den jahrzehntelang andauernden Kriegen. Der Frieden ist wackelig. Doch die Grünhelme bauen Schulen auf. > weiter lesen

Hilfe durch Taten. Das hat sich die Nonprofit-Organisation Grünhelme e.V. vorgenommen, die 2003 von Rupert Neudeck und Aiman Mazyek gegründet wurde. Begonnen haben sie mit kurdisch-irakischen Dörfern, gefolgt von Projekten in Afghanistan, Pakistan, Ruanda, Irak, Uganda und dem Kongo. Der Aufbau von Infrastrukturen steht dabei im Mittelpunkt, inbesondere der Schulbau. Von der Grundschule über das Gymnasium bis hin zur Berufsschule.
Die Grünhelme finanzieren sich dabei ausschließlich aus privaten Spenden und aus Stiftungszuwendungen. Dabei werden nur 1,4 % der Spenden für Verwaltungsaufwand benötigt. Denn die Arbeiter sind Freiwillige, die für mindestens drei Monate in ein Projekt gehen. Sie unterbrechen für diese Zeit ihre meist praktischen Berufe und investieren ihr Können für ein Taschengeld von 100 € im Monat. In der andauernden Krisenregion Süd-Kivu im Kongo, nahe der Grenze Ruandas und Ugandas, ist Ende 2009 ein Gymnasium eingeweiht worden, das den Kindern weit ab der Hauptstadt Kinshasa eine Chance auf Bildung gibt. Das Motto dieses besonderen Tages hieß: Ndio, tuna weza. Yes we can.

50 Cent pro verkaufter Ausgabe spenden wir für die Arbeit der Grünhelme im Kongo. Auch darüber hinaus kann gerne gespendet werden: Spendenkonto der Grünhelme e.V., GLS Gemeinschaftsbank eG, Kto-Nr: 1070000, BLZ: 43060967. Weitere Informationen zur Arbeit der Grünhelme findet man unter www.grünhelme.de.

Über Froh

FROH! ist ein Gesellschaftsmagazin, das besondere Ereignisse des Jahres aufgreift und sich neugierig auf die Fragen und Themen dahinter einlässt. Weiterlesen…

“In Zeiten von Wirtschaftskrise, Klimawandel, Ressourcenschwund und Sparpaketen ein Magazin Froh! zu nennen, zeugt von verlegerischem Mut. Und genau diesen will das Projekt auch weitergeben, indem es nicht nur vom Konzept her Ungewöhnliches bietet.”
novum 08/10, Presse

“Das ist die Stärke von FROH!: die liebevolle Gestaltung.”
Süddeutsche Zeitung, 14.06.2010, Presse

“Gerade das @Frohmag fertig gelesen. Das wohl beste Magazin, was ich je in den Händen halten durfte. Danke dafür!”
@sayhooray, 17.08.2010, via Twitter


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